nachts auf dem Vulkan

«Quer über den Vulkan hört man ihre Rufe: „Hati, hati“, villeicht am bestent mit „Vorsicht“ oder „Pass auf“ zu übersetzen»

Vulkan

Erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Auf neuen Wegen

Ebike

Mit dem E-Bike zur Arbeit fahren? Warum nicht. Für den Stern besuchte ich eine Firma auf der Schwäbischen Alb, die ihren Mitarbeitern Diensträder zur Verfügung stellt.

Amerika in Deutschland

Michael, amerikanischer Schüler

Michael ist eines von 17 000 amerikanischen Kindern, die vorübergehend in Deutschland leben, weil ihre Eltern in der US-­Armee dienen. Für DEIN SPIEGEL habe ich den Zwölfjährigen einen Schultag lang begleitet

 

Im Höhenrausch

Bergsteigerin Angela Böbel

… Sieben Stunden ist sie über steile Felsen und Eis geklettert, als es stark zu schneien beginnt. Sie schafft es auf 7200 Meter – dann muss sie umkehren. Für einen zweiten Anlauf am nächsten Tag fehlt ihr die Kraft. Die Luft ist dünn in diesen Höhen, sie steigt weiter ab ins Basislager, um sich zu regenerieren. Sie wird dem Gipfel nie wieder so nahe kommen wie an jenem Morgen. Ein Unglück zerschlägt alle Pläne.

www.stuttgarter-zeitung.de

 

Die Geschichte des Hussein K.

Eine Stadt unter Schock: Eine Studentin wurde vergewaltigt und ermordet – offenbar von einem Flüchtling. Nach Recherchen von Isabel Stettin, Dominik Stawski und mir war es nicht die erste Gewalttat des mutmaßlichen Täters Hussein K.. Für den Stern deckten wir seine Vorgeschichte in Griechenland auf.

 

Keine Perspektive als Hebamme

hausbesuch-hebamme
Zwei Hebammen habe ich in den letzten Wochen getroffen. Beide erfolgreich und gefragt in ihren Berufen. Trotzdem mussten sie ihre Arbeit aufgeben. Die eine, weil sie keine Mitarbeiterin fand, die andere weil neue Richtlinien ihre Existenz von einem Tag auf den anderen bedrohten. Ihre Geschichten stehen für einen traurigen Trend, der den Fortbestand des Hebammenberufes in Deutschland fraglich erscheinen lässt.

Christiane Schwan hat als Geburtshelferin lange den Lebensanfang begleitet. Jetzt hat sie ihr Geburtshaus geschlossen – und kümmert sich um das Lebensende der Menschen.
Keine Perspektive – Zeit Online

Für die taz besuchte ich Angelika Behrens
Eine Freundin auf Zeit – taz. am Wochenende

 

Eine Meldung und ihre Geschichte

Ein 96-Jähriger rettet ein Leben – mit einem weltbekannten Handgriff, den er selbst erfand.
Heimlich2
Als ihn der Tod an ei­nem Mon­tag­abend Mit­te Mai noch ein­mal her­aus­for­dert, sitzt Hen­ry Heim­lich, 96 Jah­re alt, im Spei­se­saal sei­ner Se­nio­ren­re­si­denz in Cin­cin­na­ti, Ohio. Er plau­dert mit sei­nen Sitz­nach­barn über dies und das und ach­tet nicht wei­ter auf die Frau, die sich zu ih­nen an den Vie­rer­tisch ge­setzt hat.


DER SPIEGEL 25/2016

Was macht eigentlich?

Brams

 

 

 

 

Fast 20 Jahre lang spielte Viktoria Brams die Blumenhändlerin Inge Busch im Marienhof. Dann wurde die Serie eingestellt. Für den Stern fand ich heraus, was sie heute macht.

 

Eine Meldung und ihre Geschichte

Warum ein fünfjähriges Mädchen aus Ohio, das zu erblinden droht, den Papst traf

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Am Tag be­vor sie den Papst tref­fen soll­te, saß Eliz­a­beth My­ers, fünf Jah­re alt, Spitz­na­me Liz­zy, im Ter­mi­nal des gro­ßen Flug­ha­fens von Chi­ca­go und wein­te. Der Flie­ger in Rich­tung Rom hat­te ge­ra­de ohne sie und ihre Fa­mi­lie ab­ge­ho­ben, und Liz­zy be­griff, dass sie zu spät zur Au­di­enz auf dem Pe­ters­platz kom­men wür­den. Für das Mäd­chen aus Lex­ing­ton, Ohio, war der Papst, der „gro­ße Mann mit dem wei­ßen Haar und dem wei­ßen Hut“, ähn­lich ge­heim­nis- und ver­hei­ßungs­voll wie der Weih­nachts­mann. Und nun fiel die Be­sche­rung aus. Doch spä­ter, im Ho­tel­zim­mer, wa­ren die Trä­nen schnell ver­ges­sen, sie mampf­te Piz­za, der Dis­ney Chan­nel lief.Nur ihre El­tern, Chris­ti­ne und Ste­ven My­ers, gräm­ten sich. Sie fürch­te­ten, Liz­zys Lis­te der Er­in­ne­run­gen wür­de um ei­nen wich­ti­gen Ein­trag är­mer aus­fal­len.


DER SPIEGEL 21/2016

Barbie rettet Afrika

Jedes Jahr reisen Tausende junge Menschen aus dem Westen in Länder der Dritten Welt, weil sie helfen wollen. Ein Fotoprojekt karikiert diesen Elendstourismus.

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Eine wei­ße Bar­bie­pup­pe steht im Dschun­gel, legt ei­nen Arm um ein schwar­zes Kind und lä­chelt. Die Bild­un­ter­schrift lau­tet: „Mit Wai­sen macht man die bes­ten Fo­tos! So süß.“
Christine Luz, Takis Würger

DER SPIEGEL 18/2016

Saugut!

 Im Discounter ist das Kilogramm Fleisch schon für unter fünf Euro zu haben, bei Jochen Bodemer muss man mindestens 14 Euro berappen. Dennoch sind Schnitzel oder Krustenbraten bei ihm schnell vergriffen. Die Erfolgsgeschichte eines schwäbischen Biobauern.
Schweinemast
Statt eines Namens hatte das Rind nur eine Schlachtnummer. Ein Stück von 1028 hat sich Jochen Bodemer gerade auf die Schulter gewuchtet. Hinterviertel, groß und blutig. Es ist früher Samstagmorgen, draußen ist es neblig und kühl, im Schlachthaus eisig. Bodemer hängt die Fleischkeule an einen blanken Haken. An seiner Metzgerschürze bleibt ein roter ­Abdruck zurück. Vor zwei Tagen stand 1028 noch bei ihm im Stall. Zwei Jahre lang hat er das Rind großgezogen.
Erschienen in der Stuttgarter Zeitung 22. April 16

 

Bruddler und Quäker

Der Manager, der seine Firma überregional präsentieren soll. Der Verkäufer, den die Kunden zwar nett anlächeln, aber nicht verstehen: Ariane Willikonsky gewöhnt ihren Schülern das Schwäbischschwätzen und das Badischbabbeln ab.
STZ
Dorothee Schneider will ohne Dialekt sprechen. Endlich. Nicht leicht in einem Bundesland, wo Breschdlengs-Gsälz aufs Weggle kommt, Gscheidle und Driebl leben und die Menschen angeblich alles können – außer Hochdeutsch. Deshalb hat sie sich Hilfe gesucht. Ariane Willikonsky ist Sprachtrainerin und sehr gefragt. Schauspieler bereitet sie auf Auftritte vor, Topmanager heilt sie vom Nuscheln, und selbst Ministerpräsident Winfried Kretschmann trainiert bei ihr seine Stimmbänder. Und dann gibt es noch die Schwaben und Badener, die endlich „Dialektfrei Deutsch sprechen“ wollen.
Erschienen in der Stuttgarter Zeitung 06. April 16