Porträt
-
Mehr als 1.500 Tage zwischen Hoffen und Bangen
Als ihre Mutter im Iran verhaftet wurde, nahm Mariam Clarens Leben eine abrupte Wendung. Jahrelang kämpfte sie für die Freilassung – und fand darüber eine neue Berufung. Für MARIE CLAIRE habe ich mit der Aktivistin gesprochen.
-
„Ich verstehe, weshalb so viele Tierärzte depressiv sind“
Wolfgang Stanze wollte schon immer Tierarzt werden. Nach drei Jahren gab er desillusioniert auf. Für Zeit Online habe ich mit ihm über die Herausforderungen des Jobs gesprochen - und über sein Glück als Vollzeitvater.
-
Florian und das Teufelchen
Florians Leben verläuft zwanzig Jahre lang nah am Abgrund. Er ist alkohol- und drogenabhängig und in den dunkelsten Ecken Stuttgarts zu Hause. Seine Eltern brechen den Kontakt zu ihm ab. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller – bis Florian diesen einen Menschen kennenlernt, ohne den er heute wahrscheinlich nicht mehr leben würde. Für den SWR-Podcast „Mein Mensch“ hat mir Florian seine Geschichte erzählt. Ich war außerdem an der Entwicklung des „Mein Mensch“-Podcasts beteiligt.
-
Cinderellas Weg
Die Britin Anita Monserrat hat es vom Kirchenchor bis auf die Bühne der Wiener Staatsopergeschafft. Dabei war eine Gesangskarriere zunächst gar nicht geplant. Ich habe mit der Mezzosopranistin für die erste Ausgabe der deutschen Marie Claire gesprochen.
-
Auf dem Weg zur Ninja-Meisterin
Nicola Wulf liebt die TV-Show „Ninja Warrior Germany“. Die 17-Jährige hat ihr Zimmer in einen Hindernis-Parcours verwandelt und reist zu Wettkämpfen bis in die USA. Für Dein Spiegel habe ich sie zu Hause besucht.
-
Der weite Weg aus der Sucht
Florian Gassmann hat ein Leben voller Schlaglöcher hinter sich. Jahrzehntelang hat er getrunken und Heroin gespritzt. Erst mit Ende 30 schaffte er den Absprung. Im Laufe seines Lebens trank Gassmann Unmengen Alkohol, nahm Heroin, LSD, Kokain, Haschisch, Pilze, Speed, Ecstasy. Eben alles, was „geturnt“ hat und gerade verfügbar war. Manchmal gaben ihm die Eltern Geld, damit er nicht stehlen ging, manchmal beklaute er sie trotzdem. Auszug aus dem Text Meine ganze Geschichte über Florian Gassmann lest ihr hier.
-
Sie kann vertrauen – und kontrollieren
Sophia Lamparter begleitet verurteilte Straftäter auf ihrem Weg zurück in die Freiheit. Sie ist Bewährungshelferin. Ehrenamtlich. Die beiden Frauen duzen sich, was Lamparter eigentlich vermeidet. Das Du hat sich eingeschlichen. Vielleicht, weil Lamparter zum ersten Mal eine Frau betreut und sie beide nur wenige Jahre trennen. Vielleicht aber auch, weil sie sich ein Stück weit in der anderen spiegelt. So kann eine Biografie verlaufen, wenn man im Leben ein paar falsche Abzweigungen erwischt. Eine ehrenamtliche Bewährungshelferin aus Lamparters Team drückt es so aus: „Jeder von uns kann straffällig werden. Sie können da draußen jemanden umfahren und wumms, hat man eine Straftat begangen.“ Auszug aus dem Text Meine ganze Geschichte über…
-
Die Augen des Volkes
Stephan Köperl urteilt als Schöffe am Stuttgarter Landgericht. Ein Ehrenamt, das ihn mit Schicksalen konfrontiert und über den Sinn von Strafe nachdenken lässt. Es gibt viele Wiederholungstätermit einer langen Liste an Vorstrafen,das ist eher traurig als spektakulär Stephan Köperl über sein Ehrenamt als Schöffe Meine ganze Geschichte zur Schöffenwahl 2023 lest ihr hier.
-
Im Totenwald – zum Nachhören
Es freut mich, dass ich noch einmal Gelegenheit hatte, Förster Martin Schuh in seinem Friedwald auf der Schwäbischen Alb bei der Arbeit zu begleiten – diesmal für den SWR. Herausgekommen ist ein Radio-Feature – nachzuhören hier (Foto: Lothar Dörfer)
-
Von Geisterhand
Wenn es sein muss, schafft Vesna Kovse eine Hausarbeit am Tag. Sie hat sich mit einer Ghostwriting-Agentur selbstständig gemacht. Ein Job wie jeder andere? Der Hilferuf trifft per E-Mail ein: „Ich stecke mitten in meiner Bachelorarbeitund bin an einem Tiefpunkt. Ich habe das Gefühl, den roten Faden zu verlieren,und stelle auch meine ausgewählten Quellen infrage. Können Sie mir helfen?“ Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
-
Förster im Totenwald
Martin Schuh kümmert sich um Bäume – und um Gräber. Sein Revier ist der Friedwald bei Münsingen. Ein Job, der einen nicht kalt lässt. Der Tod ist im Wald weniger sichtbar, die Trauerrituale andere: ein Spaziergang. Innehalten auf einer Bank. Eine Hand auf einen Baumstamm legen. Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
-
Lieber Löwin als Lamm
Dagmar Wöhrl war Miss Germany, Anwältin und CSU-Politikerin. Nun beweist sie als Jurorin in der TV-Show »Die Höhle der Löwen« Mut zum Risiko. Für das Magazin Go habe ich Wöhrl interviewt und ein Porträt geschrieben. Hier gehts zum Beitrag
-
Der ewige Figaro
Als Rudi Baier seine Friseurlehre anfing, war Krieg, und Heilbronn lag in Trümmern. Mit 90 Jahren steht er immer noch im Salon – dort habe ich ihn für die Stuttgarter Zeitung getroffen Baier richtet sich auf, sucht mit seinen hellblauen Augen den Blick des Kunden im Spiegel.„Herr Küstner, was geben Sie mir vor?“, fragt er, wie er es seit Jahrzehnten tut. „Nichts, machen Sie’s wie immer.“ Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
-
Im Corona-Labor
Alina Trafela wertet täglich hunderte von PCR-Tests aus. Für DEIN Spiegel habe ich die Laborantin bei ihrer Arbeit begleitet.
-
Drei Wochen auf zehn Quadratmetern
Was bedeutet es, wenn man die Diagnose Covid-19 bekommt und sich von der Außenwelt isolieren muss? Der Stuttgarter Fotograf Konstantin Tschovikov, 64, erzählt seine Krankengeschichte. „Der 4. November blieb mir als Schwarzer Mittwoch im Gedächtnis. Zuerst kamenschlechte Nachrichten aus den USA: Trumpr hatte sich noch während der Stimmenauszählung zum Wahlsieger erklärt. Kurz darauf starrte ich auf mein positives Testergebnis.“ Erschienen in der Stuttgarter Zeitung