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Mehr als 1.500 Tage zwischen Hoffen und Bangen
Als ihre Mutter im Iran verhaftet wurde, nahm Mariam Clarens Leben eine abrupte Wendung. Jahrelang kämpfte sie für die Freilassung – und fand darüber eine neue Berufung. Für MARIE CLAIRE habe ich mit der Aktivistin gesprochen.
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Florian und das Teufelchen
Florians Leben verläuft zwanzig Jahre lang nah am Abgrund. Er ist alkohol- und drogenabhängig und in den dunkelsten Ecken Stuttgarts zu Hause. Seine Eltern brechen den Kontakt zu ihm ab. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller – bis Florian diesen einen Menschen kennenlernt, ohne den er heute wahrscheinlich nicht mehr leben würde. Für den SWR-Podcast „Mein Mensch“ hat mir Florian seine Geschichte erzählt. Ich war außerdem an der Entwicklung des „Mein Mensch“-Podcasts beteiligt.
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„Ich habe Schmerztabletten gegessen wie Gummibärchen“
Workaholic und stolz drauf, so hätte Markus Holmer sein Verhältnis zum Job beschrieben. Dann kam eine Infektion – und die Einsicht, dass er wirklich süchtig ist. Ich habe für Zeit Online mit Holmer – der in Wahrheit anders heißt – und einem Arbeitssoziologen über das Thema Arbeitssucht gesprochen. Foto: Bethany Legg/Unsplash
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Der weite Weg aus der Sucht
Florian Gassmann hat ein Leben voller Schlaglöcher hinter sich. Jahrzehntelang hat er getrunken und Heroin gespritzt. Erst mit Ende 30 schaffte er den Absprung. Im Laufe seines Lebens trank Gassmann Unmengen Alkohol, nahm Heroin, LSD, Kokain, Haschisch, Pilze, Speed, Ecstasy. Eben alles, was „geturnt“ hat und gerade verfügbar war. Manchmal gaben ihm die Eltern Geld, damit er nicht stehlen ging, manchmal beklaute er sie trotzdem. Auszug aus dem Text Meine ganze Geschichte über Florian Gassmann lest ihr hier.
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Sie kann vertrauen – und kontrollieren
Sophia Lamparter begleitet verurteilte Straftäter auf ihrem Weg zurück in die Freiheit. Sie ist Bewährungshelferin. Ehrenamtlich. Die beiden Frauen duzen sich, was Lamparter eigentlich vermeidet. Das Du hat sich eingeschlichen. Vielleicht, weil Lamparter zum ersten Mal eine Frau betreut und sie beide nur wenige Jahre trennen. Vielleicht aber auch, weil sie sich ein Stück weit in der anderen spiegelt. So kann eine Biografie verlaufen, wenn man im Leben ein paar falsche Abzweigungen erwischt. Eine ehrenamtliche Bewährungshelferin aus Lamparters Team drückt es so aus: „Jeder von uns kann straffällig werden. Sie können da draußen jemanden umfahren und wumms, hat man eine Straftat begangen.“ Auszug aus dem Text Meine ganze Geschichte über…
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Spazier-Freundinnen
Marianne ist Rentnerin, blind und oft allein. Studentin Jana kommt sie alle zwei Wochen ehrenamtlich besuchen. Stellt sich die Frage, wer davon mehr profitiert. „Ich setze mich nicht in eine Ecke oder einen Glaskasten, da ersticke ich.“ Rentnerin Marianne, die trotz ihrer Krankheit weiter am Leben teilnehmen möchte Meine ganze Geschichte über Marianne und Jana lest ihr hier.
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Schlussverkauf
Monatelang mussten Einzelhändler ihre Geschäfte schließen, während die Online-Konkurrenz vom Lockdown profitierte. Jetzt zeigen sich die Folgen. Für das Magazin Cicero (November 2021) habe ich die Krise einer Branche am Beispiel eines alteingesessenen Modegeschäfts in Biberach skizziert. 140. Hinter dieser Zahl verbirgt sich das Drama. Kolesch hat es ausgerechnet. Ganze 140 Tage lang musste er sein Modegeschäft in diesem und vergangenem Jahr wegen Corona schließen. Erschienen in Cicero
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Ein paar Stunden Leichtigkeit
Mias Mutter leider unter einer psychischen Krankheit. Das macht das Zusammenleben manchmal schwer. Die Evangelische Gesellschaft hat ihr eine Patin vermittelt. Bei ihr darf sie einfach nur Kind sein. Manchmal stellt das Mädchen Sarah Richter als ihre Betreuerin vor, manchmal nenntsie schlicht ihren Vornamen. Die Mutter sagt meist: Das ist Mias Freundin. Zwei, die sichgut verstehen, eigentlich so einfach. Das Weshalb, der Hintergrund der Beziehung, machtes kompliziert. Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
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Lieber Löwin als Lamm
Dagmar Wöhrl war Miss Germany, Anwältin und CSU-Politikerin. Nun beweist sie als Jurorin in der TV-Show »Die Höhle der Löwen« Mut zum Risiko. Für das Magazin Go habe ich Wöhrl interviewt und ein Porträt geschrieben. Hier gehts zum Beitrag
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Drei Wochen auf zehn Quadratmetern
Was bedeutet es, wenn man die Diagnose Covid-19 bekommt und sich von der Außenwelt isolieren muss? Der Stuttgarter Fotograf Konstantin Tschovikov, 64, erzählt seine Krankengeschichte. „Der 4. November blieb mir als Schwarzer Mittwoch im Gedächtnis. Zuerst kamenschlechte Nachrichten aus den USA: Trumpr hatte sich noch während der Stimmenauszählung zum Wahlsieger erklärt. Kurz darauf starrte ich auf mein positives Testergebnis.“ Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
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Durch die Lunge ins Herz
Iris Pressel stirbt bei einem Routineeingriff im Krankenhaus. Seitdem treibt die Tochter eine Frage um: Haben die Ärzte einen Fehler gemacht? „Mama sah aus, als würde sie schlafen. Ihre Hände waren noch warm. Ich habe gehört, manchen Toten sieht man den Todeskampf an. Aber sie lag ganz friedlich da. Ich habe immer auf den Brustkorb geschaut, ob der sich nicht doch auf und ab bewegt.“ Eine halbe Stunde saß Margit Pressel neben ihr, bis das Unfassbare zur Gewissheit geworden war. Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
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Im freien Fall
In Neuseeland stürzt Johannes Helmel 50 Meter tief in eine Schlucht und muss ums Überleben kämpfen. Unter den Folgen des Unfalls leidet der Stuttgarter bis heute. In Extremsituationen dehnt sich die Zeit wie Kaugummi. Helmel war schon in Russland mit einem Fallschirm aus dem Flieger gesprungen und mit dem Bungee-Seil von einer Brücke in Südafrika. Kein Fall hatte sich so endlos angefühlt wie dieser. Genug Zeit für einen Gedanken: Das war’s jetzt. Dann schlug er unten auf. Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
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Abgerechnet wird zum Schluss
Klaus Dörr wuchs im Heim und in einer Pflegefamilie auf. Mit seiner Mutter verbindet ihn kaum mehr als der Nachname. Nun soll er über 3000 Euro für ihre Beerdigung bezahlen. „Ich fühle mich wie jemand, der überfallen wurde und hinterher noch eine Strafe zahlen soll.“ Erschienen in der Stuttgarter Zeitung
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Wie nah waren Sie dem Tod, Herr Staatssekretär?
Peter Tauber war Generalsekretär der CDU, als er schwer erkrankte. Im Interview erzählt er von seiner Notoperation, was ein Tattoo mit Gott zu tun hat und wieso er kein Problem mit einem Leben im Hamsterrad hat. Erschienen in Go
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Zimmer mit wenig Aussicht
«Für manche ist das Hotel die letzte Rettung. So werden aus Tagen dort Wochen, aus Wochen Monate, aus Monaten Jahre» Erschienen in der Stuttgarter Zeitung www.stuttgarter-zeitung.de