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Patin auf Zeit
«Aus Verzweiflung schickte sie ihrer Familie ein Ultraschallbild. „Könnt ihr mir irgendwie helfen?“, bat sie. Die Eltern reagierten nicht» Erschienen in der Stuttgarter Zeitung www.stuttgarter-zeitung.de
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Der gefundene Sohn
«Jetzt gab es Momente, in denen der Zweifel an ihnen nagte. Hatten sie in der Erziehung, im Glauben oder in beidem versagt?» Erschienen in der Stuttgarter Zeitung www.stuttgarter-zeitung.de
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Wer beschützt Aschwaq Taalo?
Für den Stern recherchierte ich in Baden-Württemberg zum Fall der geflohenen Jesidin, sprach mit ihrem Psychologen und traf eine zweite Frau, die ihrem Peiniger in Deutschland wiederbegegnet ist.
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Mit Hoffnung genäht
«Sie bastelte Postkarten mit ihnen und dachte dabei, dass die mit getrockneten Blättern beklebten Kärtchen unmöglich alles sein konnten, was diese Frauen noch vom Leben zu erwarten hatten.» Veröffentlicht in go
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Endlich Hausaufgaben
«Sie eilt die Treppe hoch und einen nackten Korridor entlang. Vorbei an anonymen Türen, hinter denen Menschen leben, deren Geschichten alle von Flucht und Heimatlosigkeit handeln.» www.stuttgarter-zeitung.de
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Du warst meine Mitte
Plötzlich ist Sabrina allein. Mit 26 Jahren wird sie zur Witwe. Wie wird ein junger Mensch mit so einem Verlust fertig? www.stuttgarter-zeitung.de
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Die Geschichte des Hussein K.
Eine Stadt unter Schock: Eine Studentin wurde vergewaltigt und ermordet – offenbar von einem Flüchtling. Nach Recherchen von Isabel Stettin, Dominik Stawski und mir war es nicht die erste Gewalttat des mutmaßlichen Täters Hussein K.. Für den Stern deckten wir seine Vorgeschichte in Griechenland auf.
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Keine Perspektive als Hebamme
Zwei Hebammen habe ich in den letzten Wochen getroffen. Beide erfolgreich und gefragt in ihren Berufen. Trotzdem mussten sie ihre Arbeit aufgeben. Die eine, weil sie keine Mitarbeiterin fand, die andere weil neue Richtlinien ihre Existenz von einem Tag auf den anderen bedrohten. Ihre Geschichten stehen für einen traurigen Trend, der den Fortbestand des Hebammenberufes in Deutschland fraglich erscheinen lässt. Christiane Schwan hat als Geburtshelferin lange den Lebensanfang begleitet. Jetzt hat sie ihr Geburtshaus geschlossen – und kümmert sich um das Lebensende der Menschen. Keine Perspektive – Zeit Online Für die taz besuchte ich Angelika Behrens Eine Freundin auf Zeit – taz. am Wochenende
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Eine Meldung und ihre Geschichte – Luft!
Ein 96-Jähriger rettet ein Leben – mit einem weltbekannten Handgriff, den er selbst erfand. Als ihn der Tod an einem Montagabend Mitte Mai noch einmal herausfordert, sitzt Henry Heimlich, 96 Jahre alt, im Speisesaal seiner Seniorenresidenz in Cincinnati, Ohio. Er plaudert mit seinen Sitznachbarn über dies und das und achtet nicht weiter auf die Frau, die sich zu ihnen an den Vierertisch gesetzt hat. DER SPIEGEL 25/2016
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Eine Meldung und ihre Geschichte – Lizzys Liste
Warum ein fünfjähriges Mädchen aus Ohio, das zu erblinden droht, den Papst traf Am Tag bevor sie den Papst treffen sollte, saß Elizabeth Myers, fünf Jahre alt, Spitzname Lizzy, im Terminal des großen Flughafens von Chicago und weinte. Der Flieger in Richtung Rom hatte gerade ohne sie und ihre Familie abgehoben, und Lizzy begriff, dass sie zu spät zur Audienz auf dem Petersplatz kommen würden. Für das Mädchen aus Lexington, Ohio, war der Papst, der „große Mann mit dem weißen Haar und dem weißen Hut“, ähnlich geheimnis- und verheißungsvoll wie der Weihnachtsmann. Und nun fiel die Bescherung aus. Doch später, im Hotelzimmer, waren die Tränen schnell vergessen, sie mampfte Pizza,…
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Der Sachkundige
Wohin, wenn etwas kaputtgeht? In Berlin gibt es dafür seit fast vierzig Jahren den Tausendteilemann Bei Hausnummer 79 in der Bundesallee in Berlin-Friedenau geht es eine steile Rampe hinunter, am Ende ist ein Laden: „Mr. 1000 Teile“ steht über dem Eingang. Wer durch die schmale Tür tritt, dem wird der Weg von deckenhohen Regalen versperrt. Von einigen hängen Staubsaugerschläuche, die sich wie Fangarme herunterschlängeln, dazu Seile und Draht, Reifen und Kabel, Bänder und Binder – ein Dschungel im Souterrain. Mister-tausend-Teile? Besser noch: Mister-eine-Million. Erschienen in der taz. am Wochenende 20./21. Juni 15
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Einfacher wäre, ihn zu vergessen
Sie wollen ein Kind. Er kann es nicht zeugen. Irgendwann bestellen Sonja und Mathias das Sperma eines Fremden Es gibt diesen einen Satz, bei dem er schlucken muss: „Ihr Sohn sieht Ihnen so ähnlich.“ Mathias hört ihn oft. Das kann nicht sein, denkt er dann. Max ist nicht sein Kind. Mathias’ Frau kennt den Namen des Mannes nicht, von dem sie schwanger wurde, sie hat ihm nie in die Augen gesehen, ihn nie geküsst. Sie hat nie mit ihm geschlafen. Max ist aus einer Samenspende entstanden. Erschienen in der taz. am Wochenende 21./22. März 15