• Kind & Familie

    Amerika in Deutschland

    Michael ist eines von 17 000 amerikanischen Kindern, die vorübergehend in Deutschland leben, weil ihre Eltern in der US-­Armee dienen. Für DEIN SPIEGEL habe ich den Zwölfjährigen einen Schultag lang begleitet  

  • Kind & Familie

    Keine Perspektive als Hebamme

    Zwei Hebammen habe ich in den letzten Wochen getroffen. Beide erfolgreich und gefragt in ihren Berufen. Trotzdem mussten sie ihre Arbeit aufgeben. Die eine, weil sie keine Mitarbeiterin fand, die andere weil neue Richtlinien ihre Existenz von einem Tag auf den anderen bedrohten. Ihre Geschichten stehen für einen traurigen Trend, der den Fortbestand des Hebammenberufes in Deutschland fraglich erscheinen lässt. Christiane Schwan hat als Geburtshelferin lange den Lebensanfang begleitet. Jetzt hat sie ihr Geburtshaus geschlossen – und kümmert sich um das Lebensende der Menschen. Keine Perspektive – Zeit Online Für die taz besuchte ich Angelika Behrens Eine Freundin auf Zeit – taz. am Wochenende  

  • Artikel,  Kind & Familie

    Eine Meldung und ihre Geschichte – Lizzys Liste

    Warum ein fünfjähriges Mädchen aus Ohio, das zu erblinden droht, den Papst traf Am Tag be­vor sie den Papst tref­fen soll­te, saß Eliz­a­beth My­ers, fünf Jah­re alt, Spitz­na­me Liz­zy, im Ter­mi­nal des gro­ßen Flug­ha­fens von Chi­ca­go und wein­te. Der Flie­ger in Rich­tung Rom hat­te ge­ra­de ohne sie und ihre Fa­mi­lie ab­ge­ho­ben, und Liz­zy be­griff, dass sie zu spät zur Au­di­enz auf dem Pe­ters­platz kom­men wür­den. Für das Mäd­chen aus Lex­ing­ton, Ohio, war der Papst, der „gro­ße Mann mit dem wei­ßen Haar und dem wei­ßen Hut“, ähn­lich ge­heim­nis- und ver­hei­ßungs­voll wie der Weih­nachts­mann. Und nun fiel die Be­sche­rung aus. Doch spä­ter, im Ho­tel­zim­mer, wa­ren die Trä­nen schnell ver­ges­sen, sie mampf­te Piz­za,…

  • Kind & Familie,  Reportage

    Einfacher wäre, ihn zu vergessen

    Sie wollen ein Kind. Er kann es nicht zeugen. Irgendwann bestellen Sonja und Mathias das Sperma eines Fremden Es gibt diesen einen Satz, bei dem er schlucken muss: „Ihr Sohn sieht Ihnen so ähnlich.“ Mathias hört ihn oft. Das kann nicht sein, denkt er dann. Max ist nicht sein Kind. Mathias’ Frau kennt den Namen des Mannes nicht, von dem sie schwanger wurde, sie hat ihm nie in die Augen gesehen, ihn nie geküsst. Sie hat nie mit ihm geschlafen. Max ist aus einer Samenspende entstanden. Erschienen in der taz. am Wochenende 21./22. März 15